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17.01.2019 | Claudia Heber
Eine Partei kann das "C" nicht definieren
Reinhard Kardinal Marx bei 25 Jahre Kardinal-Höffner-Kreis
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz hielt den Festvortrag anlässlich des 25jährigen Bestehens des Kardinal-Höffner-Kreises der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. 
Berlin - Kardinal Marx wies in seinem Vortrag darauf hin, dass die SPD den Begriff "sozial" immer wieder neu definieren darf. Ebenso wie die FDP den Begriff "liberal". Wer sich aber das "C" im Parteinamen aussucht, kann nicht definieren, was das ist.  Es ist vorgegeben.
Dann sprach der Kardinal über die katholische Soziallehre und die soziale Marktwirtschaft und mahnte, diese weiterzudenken. Es ist das Wesen des "C" den Blick nach unten und den Blick auf weltweite Perspektiven zu richten.
C-Politik bedeutet vor allem verantwortliche Freiheit und das christliche Menschenbild. Die Einmaligkeit des Menschen ist eine Botschaft, die auch Nicht-Christen mittragen und aus der sich die gleiche Würde für jeden von Anfang bis zum Ende  des Lebens ergibt. Wer dieses Prinzip aufgibt, gefährdet nach seiner Sicht sogar die Demokratie. Er fordert die Mitglieder des Kreises auf, im C zu leben, orientiert an Jesus Christus und für das C politisch zu kämpfen. Die Arbeit ist noch nicht beendet. 

Herzlichen Dank an den Vorsitzenden des KHK, Christian Hirte, MdB für die Einladung und die Begegnungen. 

Bericht über die Veranstaltung auf der Internetseite der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
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